16. September 2026 · 5 Min.

Künstliche Intelligenz birgt Chancen und vielerlei auch Risiken

Künstliche Intelligenz ist längst ein täglicher Begleiter. Doch was verbirgt sich hinter den Antworten und welche Gefahren bringt eine Entwicklung mit sich, deren Ausmaß wir heute noch nicht abschätzen können?

Von Mathias Fischer

Redaktionelles Titelbild zur Kolumne „Künstliche Intelligenz birgt Chancen und vielerlei auch Risiken“

Anthropic und OpenAI sind keine Synonyme mehr für fortschrittliche Technik. Vielmehr sind sie unsere täglichen Begleiter. Es läuft sogar darauf hinaus, dass wir lieber einen Chatbot verwenden, anstatt jemanden um Rat zu bitten.

Inzwischen ist es beinahe eine Unmöglichkeit geworden, einen Anbieter für künstliche Intelligenz nicht zu kennen. Doch bei genauerem Blick bleibt der etwas belächelte Beigeschmack, dass die Unmengen an Daten ein enormes Problem darstellen könnten.

Vonseiten der Vorsitzenden der Konzerne heißt es zunehmend, man brauche gesetzliche Rahmenbedingungen. Wir sollten den Rat der Experten befolgen, ohne gleich ein Kalkül der Wettbewerbsunfähigkeit anzunehmen.

Unsere persönlichen Daten einem auf Wahrscheinlichkeiten basierenden System anzuvertrauen, wirkt aus distanzierter Betrachtung doch sehr konfus. Künstliche Systeme dienen mittlerweile nicht mehr nur als unbehagliches Lexikon, bei dem jeder Nutzer sowie jede Nutzerin ohne Bedenken Wissen abzweigen darf. Vielmehr ist eine bemächtigte Waffenindustrie als auch ein Spagat zwischen grenzüberschreitenden Übergriffen der KI selbst.

Wie sollten wir dann damit umgehen?

Spezielle Vorsicht sollte immer geboten sein, selbst wenn der allwissende „Chat“ die Informationen aus einer seriösen Quelle abzweigt. Ein Grundgerüst für die Nutzung müsste vielmehr in den Unterrichtseinheiten in den Schulen gelehrt werden. Würden wir unsere Kinder schon frühzeitig in Kenntnis setzen, welche Gefahren und Bedenklichkeiten eine KI mit sich bringt, könnten wir einen Großteil der unüberlegten Handlungen vermeiden.

Aber auch erwachsene Menschen sind vor der Gefahr nicht gefeit, obwohl der Anspruch natürlich eine andere Dimension aufweist. Nach jetzigem Stand lässt sich nur schwer erahnen, in welche Richtung dieser Weg führen wird. Sei es auch in Anbetracht formaler Anforderungen in Schulen und auf Universitäten.

Eine Arbeit noch selbst zu verfassen, erfordert im Moment mehr Selbstüberwindung als Selbstüberzeugung.

Waffen und Co. haben immer den globalen Zeitgeist für sich entdeckt, jedoch war die Auswirkung einschätzbar. Durch den Trend, die künstliche Intelligenz auch in der Waffenindustrie zu integrieren, stehen wir vor einem Martyrium, das aus heutiger Sicht erst seinen Anfang erfahren haben wird.

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